DVJ-Schul-DM der WK4-Volleyballer am 19.-22.11.18 in Bad Blankenburg

Seit September hatten die sechs Jungen Dominik Riedel, Ben Baasner, Finn Münster, Jonas Reinhold, Leon Seehase und Conor Oßendorf auf dieses Ereignis hingefiebert und sich im Sport- und Wahlpflichtunterricht sowie im RSV-Volleyballtraining darauf vorbereitet. Nun war es endlich soweit! Am 19.11. fuhr das Team ab Schwerin mit dem Zug ins Thüringische Bad Blankenburg. Nach fast 8 Stunden endlich Ankunft in der Landessportschule, Akkreditierung, die 3-Bettzimmer bezogen, Abendbrot und einstündiges Training in der angrenzenden Sporthalle absolviert. Dienstag dann der erste Wettkampftag, für die Jungenteams ging es bereits 8 Uhr los mit den Staffelspielen. Die Rehnaer Schule traf hier auf das Coubertin-Gymnasium Erfurt (Thüringen), Max-Planck-Gymnasium Heidenheim (Baden-Württemberg) und Main-Taunus-Schule Hofheim (Hessen). Obwohl alle drei Spiele mit 0:2 verloren wurden, gab es sehr viele hart umkämpfte Spielzüge und hielten die Rehnaer Regionalschüler gut mit. Und gegen die Erfurter, als Sportgymnasium eigentlich eine Landesauswahl, hatte es sogar am meisten Spaß gemacht. Wenn es wie zum Beispiel Dominik gelang, gegen mehr als einen Kopf größere Spieler erfolgreich zu blocken oder Angriffe aufs Parkett zu bringen, dann kann man auch gegen überlegene Spieler motiviert spielen. Mittags stand unsere Schule dann als Gruppenvierter fest. Nun ja, mit Losglück waren wir in dieser starken Staffel nicht wirklich beschenkt worden. Nichtsdestotrotz wurde der Nachmittag nur kurz zum Ausruhen genutzt, bevor es wieder in die Halle ging, um die Zwischenrundenspiele der Jungen und Mädchen um den Einzug ins Halbfinale anzuschauen, die wir mit Platz 4 verpasst hatten, und andere junge Volleyballer kennenzulernen. Mittwoch ging es weiter mit dem Zwischenrundenspiel gegen einen anderen Viertplatzierten, und zwar die Kästner-Gemeinschaftsschule Elmshorn (Schleswig-Holstein) . Diesmal waren die Rehnaer deutlich überlegen und gewannen endlich ihr erstes Spiel (25:16; 25:11). Damit stand schon einmal fest: Wir lassen noch Teams hinter uns! Das letzte Spiel um Platz 13 gegen die Freie Schule Angermünde (Brandenburg) war dann mächtig umkämpft. Mit 25:21 holte das Rehnaer Team den ersten Satz. Der zweite Satz begann aufgrund vieler Eigenfehler mit großem Rückstand, doch nach einer Aufholjagd stand es 23:19 für unser Team, als der Schiedsrichter 3 Bälle als angeblich unsauber gespielt abpfiff und auch noch den 25. Punkt als „Aufstellungsfehler“ an Angermünde schenkte. „Sehr ärgerlich“, so die betreuende Sportlehrerin Heike Grevsmühl später, „denn wir haben das Spiel aufgenommen und alle 4 abgepfiffenen Bälle waren ungerechtfertigt, was die spätere Videoanalyse ergab. Als Schiedsrichter einen Spielausgang so zu beeinflussen geht gar nicht! Und das alles, weil der gegnerische Sportlehrer, wohl weil seine Tochter im Team mitspielte, an der Seitenlinie herumgetobt war und auf die jungen, scheinbar überforderten Schiedsrichter eingeschrien hatte.“ Die vorweihnachtlich so beschenkten Gegner konnten dann den wieder sehr umkämpften Tiebreak erst in der Verlängerung 22:20 für sich entscheiden. „Da fehlte uns trotz vieler schöner Spielzüge der “Killerinstinkt“, also dass nicht immer brav abgespielt, sondern Lücken und Chaos beim Gegner auch mal clever genutzt werden. Das Beobachten des gegnerischen Feldes müssen die Jungen noch lernen“, fasste H. Grevsmühl das Ergebnis zusammen. „Aber Platz 14 ist eine gute Platzierung für uns als Nachrücker, immerhin haben wir noch 2 Bundesländer hinter uns gelassen.“
Die Erfurter aus unserer Staffel wurden Vizemeister, Deutscher Schulmeister das Ruperti-Gymnasium Mühldorf (Bayern). Der andere MV-Vertreter, Landessieger Sportgymnasium Schwerin, erreichte Platz 7, bei den Mädchen Platz 3.
Abends folgte dann nach dem Essen die feierliche Siegerehrung. Alle Spieler bekamen ein T-Shirt, jede Mannschaft Schulvolleybälle. Der Wettkampf klang aus mit einer Spielerparty.
Am nächsten Vormittag ging es per Bahnfahrt zurück.
Für alle Jungen war diese DM-Teilnahme ein großes und wohl unvergessliches Erlebnis. Vielen Dank an die Sponsoren, die das möglich gemacht haben!

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