Die 10000 Stunden Regel

10.000-Stunden-Regel: Übung macht den Meister!

Der US-Psychologe Anders Ericsson hat 1993 die sogenannte 10.000-Stunden-Regel formuliert, diese  Regel ist nichts anderes als eine andere Formulierung für die Volksweisheit „Übung macht den Meister“. Allerdings besteht diese Regel dann aus rund 10.000 harten Stunden, bestehend aus Fleiß, Disziplin, Ausdauer.

Egal, ob als Tänzer, Musiker, Sportler oder Geschäftsmann – hinter jedem Erfolg stehen zu einem Gutteil Blut, Schweiß und Tränen. Oder wie eben Anders Ericsson Anfang der Neunziger Jahre feststellte, als er die Lebensläufe von Studenten einer Musikakademie verglich: Die besten Studenten des Jahrgangs hatten schon seit frühester Kindheit regelmäßig mehr Stunden mit dem Üben verbracht als ihre mittelmäßigen Kommilitonen.

Acht Regeln, die dieses zielgerichtete Üben erfordert:

  1. Sei stets fokussiert und konzentriert – die Übung muss dich mental extrem fordern.
  2. Die Übungen müssen dich stärker machen – also vorher Schwächen identifizieren und daran arbeiten.
  3. Wiederhole die Übungen – immer wieder.
  4. Übe weiter – über einen langen Zeitraum, mindestens zehn Jahre.
  5. Überprüfe dich nach jeder Übung – und bewerte deine erzielte Leistung.
  6. Setze dir Zwischenziele – sogenannte Meilensteine.
  7. Kontrolliere regelmäßig die Fortschritte – etwa durch Feedback von Freunden.
  8. Belohne dich für Teilerfolge – also etwa das Erreichen der Meilensteine.

Disziplin, Ausdauer und Leidenschaft haben ebenfalls einen großen Einfluss. Aber auch die können manchmal etwas nicht ersetzen, was uns offenbar doch in die Wiege gelegt wird oder eben nicht: Talent.

Wir wollen keine Träume zerstören. Aber wir raten auch dazu, deine Fähigkeiten und Chancen realistisch einzuschätzen. Sonst übt man womöglich in die falsche Richtung…

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