Schulwerkstatt

Die Schulwerkstatt betreiben wir zusammen mit dem Jugendhilfezentrum Rehna.

Schulwerkstatt (Foto: Volker Bohlmann / svz.de)

Schulwerkstatt (Foto: Volker Bohlmann / svz.de)

In der Schulwerkstatt werden zur Zeit 2 Klassen der Klassenstufen 5-7 geführt. Eine Klasse besteht aus 6-8 Schülern. Jeweils ein Lehrer und ein Sozialarbeiter begleiten die Klasse über den gesamten Schultag.

Das Ziel der Arbeit ist die Reintegration des Kindes in das Schulsystem oder die Begleitung in eine weiterführende Maßnahme.

Regeln, Rituale und feste Strukturen unterstützen den Aufbau tragfähiger und zuverlässiger Beziehungen. Neben der Aufarbeitung des Unterrichtsstoffes,  steht das lebenspraktische Erlernen von Alltagskompetenz im Vordergrund.

Jeder Tag beginnt mit dem Morgenkreis. Im Verlauf des Tages erfolgen bedürfnisgerechter Unterricht in Kleingruppen, Förderunterricht, Projektarbeit und gezielte sozialpädagogische Angebote.

Regelmäßige Rückmeldungen und zunehmende Selbsteinschätzungen bieten den Kindern die Möglichkeit, alternative Verhaltensmuster im geschützten Rahmen kleinschrittig zu erlernen.

Die Wiedereingliederung in den „normalen“ Unterricht erfolgt zunächst stundenweise und wird dann, individuell allmählich ausgebaut.

„Schulwerkstatt für schulaversive SchülerInnen“

Freiheitsplatz 1; 19217 Rehna

Träger:

Jugendhilfezentrum „Käthe Kollwitz“ Rehna e.V.

Goethestraße 7; 19217 Rehna

Kooperationspartner:

  •  Landkreis Nordwestmecklenburg / Fachdienst Jugend
  • Regionale Schule mit Grundschule „Käthe Kollwitz“ Rehna
  • Jugendhilfezentrum „Käthe Kollwitz“ Rehna e.V.

Einzugsbereich:

  •  Sozialraum Lüdersdorf – Gadebusch/Lützow
  • Klütz/Kalkhorst – Grevesmühlen – Schönberg Land

Aufnahmekriterien:

  •  langanhaltendes schulaversives Verhalten
  • Gefährdung der Vollzeitschulpflichterfüllung,
  • erhebliche Wissens- und Könnensdefizite durch Verlust des inhaltlichen Anschlusses in Verbindung mit negativen Lernerfahrungen,
  • resignatives, sozial auffälliges und/oder delinquentes Verhalten,
  • erhebliche Störungen im Sozialverhalten durch unterschiedliche Erfahrungen in der eigenen Lebensbiographie.

Aufnahmeverfahren:

  • Antrag auf Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs an den Diagnostischen Dienst (Schule)
  • Antrag auf Hilfe zur Erziehung an FD Jugend (PSB), wenn beide befürwortet haben → Aufnahme in die Schulwerkstatt

auf einen Blick:

  •  Verflechtung von Wissensvermittlung und sozialem Lernen
  • Arbeit in 2 Kleingruppen a‘ 6 SchülerInnen → max. 12 SchülerInnen der Klassenstufe 5-7
  • 35 Unterrichtsstunden/Woche (je 30 Minuten)
  • Öffnungszeiten: 08.00-14.00 Uhr
  • je Kleingruppe 1 SozialpädagogIn, möglichst festes und
  • kleines Lehrerteam
  • Zeugnis und Ferien wie an Regelschule
  • Ziel ist Wiedereingliederung in Regelschule, Erfüllung der Schulpflicht
  • Fahrdienst realisiert über Jugendhilfezentrum

Schreibe einen Kommentar